ÖMS WU19: Scoprions weiter auf der Überholspur

Wu19 ÖMS vs. BBC Linz AG (103:65)

Dynamisch und sehr willensstark starteten beide Teams in die Partie. Die Steirerinnen spielten von Beginn an schnelle Angriffe und konnten so schon nach dem ersten Viertel 32 Punkte verbuchen. Bei den Young Devils wurde viel über Ganhör gespielt, welche aber – ähnlich wie Führer – wegen deren Einsatz am folgenden Tag in der wu16, immer wieder zum Krafttanken auf die Bank geholt wurde.
Auch das zweite Viertel gestaltete sich ähnlich, wobei die Linzerinnen immer mit guten 1:1 Spielen aufzeigten. Zusehens fanden die Scorpions Krisper unter dem Korb, die dort ihre körperliche Überlegenheit gekonnt in Szene setzte.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich mit einem sehr ähnlichen Bild. Viele schöne Aktionen und Fastbreaks führten den Atus Gratkorn schlussendlich zu einem verdienten Heimsieg gegen die Linzer, wobei auf Seiten der Oberösterreicherinnen die Leistungen vor allem von Ganhör und Führer besonders hervorzuheben sind.

32:15,  22:17, 27:13, 22:20

Scorer: Nina K. 32, Simone 25, Connie und Gloria je 13, Nina G. 12, Mirna 8, Eva 2

AWBL: In der Serie um Platz 3 stellen die Duchess auf 1:0

BK Duchess vs. ATUS Gratkorn Scorpiobsnsns 75 : 71
(32:36)

(12:26, 20:10, 13:18, 19:10, 11:7)

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten zogen die Scorpions davon. Während die Duchess teilweise überhaupt kein Wurfglück hatten, trafen die Steirerinnen sicher und stellten kurz vor Viertelende auf 24:6. Die Klosterneuburgerinnen machten noch etwas an Boden gut, mit 26:12 war die Führung für Gratkorn aber komfortabel.

Die Gastgeberinnen starteten mit weit höherer Intensität ins zweite Viertel und kämpften um jeden Ball. So kamen sie auf 17:26 heran, doch der Run der Niederösterreicherinne war dann schon wieder vorbei und die Scorpions stellten den alten Abstand wieder her. Simone war von keiner Spielerin zu halten und setzt immer wichtige 1:1 Aktionen. Mit einer soliden Defense legte das Heimteam dann aber den Grundstein für eine weitere Aufholjagd. 90 Sekunden vor der Pause waren sie wieder auf drei Punkten dran, Gratkorn rettete aber einen kleinen Vorsprung in die Halbzeit.

Eine immer intensivere Playoffpartie entwickelte sich nach der Pause. Nachdem die Duchess zunächst wieder auf zwei Punkte nahekamen, machte Gratkorn erneut eine Lücke auf und ging mit neun Punkten Vorsprung in das Schlussviertel.

Die Gastgeberinnen kämpften sich ein weiteres Mal heran und gingen durch Kadensky vier Minuten vor der Schlusssirene mit 59:58 in Führung. Die Gratkornerinnen antworteten mit einem 6:0-Run, doch die Duchess gaben sich nicht geschlagen. 40 Sekunden vor Schluss verpassten sie zwar die Chance auf den Ausgleich, ließen aber keinen Wurf von Gratkorn im Gegenzug zu und erarbeiteten sich so eine weitere Möglichkeit zum Ausgleich. Bachler wurde bei diesem entscheidenden Angriff gefoult und verwertete ihre beiden Freiwürfe, was zur Verlängerung führte.

Auch da blieb es eine heiß umkämpfte Partie, in der die Klosterneuburgerinnen kurz vor Schluss auf 72:68 stellten. Mit noch 40 Sekunden auf der Uhr verwertete Saša einen Dreier, der sie auf einen Punkt heranbrachte. Im Gegenangriff trafen die Duchess zwar nicht, holten aber den Offensivrebound. Die Gäste schickten Bauer an die Linie, die 10 Sekunden vor dem Ende auf 74:71 stellte. Auf der anderen Seite produzierten die Steirerinnen nach einem Versuch den Korb zu attackieren einen Turnover, der die Entscheidung bedeutete. Nach einem Foul gingen die Duchess noch einmal an die Line, was zu dem Endstand von 75:71 führte. Damit steht es 1ä:0 für die BK Duchess in der Best of 3-Serie im Spiel um Platz 3.

Scorer: Saša R. 29 (6 Dreier), Simone 19, Saša P. 10, Paška 7, Isa 3, Maxi 2, Eva 1,

WU19 ÖMS

U19 ÖMS gegen UBI Graz (70:40)
Das Steirerderby gegen die U19-Mannschaft des uns schon sehr vertrauten Vereins UBI Graz konnten wir mit +30 für uns entscheiden. Das Ergebnis scheint zwar klar zu sein, die Partie allerdings war es weniger. Vor allem anfangs hatten wir Probleme damit, in unser Spiel zu finden, weshalb wir uns trotz der Favoritenrolle bis zur Halbzeit nie mit mehr als zehn Punkten absetzen konnten. Dafür waren Unkonzentriertheit in der Defense und falsche Entscheidungen, die zu Fehlpässen und Fastbreaks der Gegnerinnen führten, verantwortlich. Das junge Team von UBI Graz, in welchem mitunter viele U16-Spielerinnen ihr Können unter Beweis stellen, hielt uns gut stand und konnte auch mit der ein oder anderen schönen Aktion und Teamplay aufzeigen. Nach der Pause stiegen wir allerdings auf’s Gas und bauten unseren +9-Vorsprung, den wir in die Kabine mitnahmen, bis zum Ende hin immer weiter aus.
(15:7), (18:17), (17:8), (20:8)
ATUS Gratkorn: Nina K. 17 (8 Steals, 8 Reb), Eva 16, Simone 12, Gloria 7, Cynthia 6 (12 Reb), Mirna, Nina G. und Connie je 4

WU16 ÖMS

WAT 3 Capricorns – ATUS Gratkorn
66:62 (18:12; 17:11; 18:20; 13:19)
Ein schweres Spiel gegen den Tabellenzweiten der Conference West stand den Gratkornerinnen bevor. Im ersten Viertel hatte ATUS Schwierigkeiten mit dem full-court press der Wienerinnen wodurch es zu einigen Ballverlusten kam. Im zweiten Viertel fanden sie zwar ein Mittel dagegen, wurden aber für ihre gute Arbeit zu selten belohnt.
Durch eine gute Team-Defense und weniger Hektik in der Offense konnte Gratkorn die zweite Halbzeit für sich entscheiden; musste sich aber um vier Punkte geschlagen geben.
Scorerinnen:
Gratkorn: Krisper 26, Foxhall 15, Scheucher 14, Hochstrasser 3, Pajek 2, Piff 2

Gratkorn beendet Grunddurchgang auf 1. Tabellenplatz

Zum Grunddurchgangsende gab es noch eine entscheidende und zugleich kuriose Wende in der Meisterschaft mit einem überraschenden lachenden Viertplatzierten.

Der Vorjahresmeister UBSC rutschte im letzten Spiel des Grunddurchgangs auf den undankbaren 5.Platz ab und ist somit aus dem Titelrennen. Grund hierfür ist folgender, es wurde ein gesperrter UBSC-Spieler im letzten Spiel des Grunddurchgangs unerlaubter Weise eingesetzt. Das gewonnene Spiel wurde rückwirkend vom Verband strafverifiziert und UBSC erhielt für dieses Spiel keine Punkte.

Statt des geplanten Gegners UEG-Graz erhalten die Scorpions nun die Fürstenfeld-Panthers. Mit Sicherheit auch ein schwerer Brocken für die Gratkorner, da die junge Truppe mit einigen aktuellen Bundesligaspielern gespickt ist.

Die neue Halbfinalpaarungen sind somit Gratkorn – Fürstenfeld und GAK – UEG. Wann die Halbfinalserien (Best-Of-3) starten steht noch nicht fest wird aber in Kürze vom Verband mitgeteilt.

Die Scorpions erhalten durch die Reihung im Grunddurchgang somit Heimvorteil für die Serie und würden in einem entscheidenden dritten Spiel zu Hause antreten können.